Termine

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"Musik im Kontext: Film"
BETRIEBSWERK Heidelberg

Edgar Reitz l Salome Kammer
  • SCHOLA HEIDELBERG | ensemble aisthesis

Moderation: Martina Seeber

Leitung: Walter Nußbaum

Auszüge aus Pierrot Lunaire von Arnold Schönberg

Gäste: Salome Kammer & Edgar Reitz

Veranstalter: KlangForum Heidelberg e.V.

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Scriptura Antiqua: Portraitkonzert Sánchez-Verdú
Peterskirche Heidelberg

Sánchez-Verdú
  • SCHOLA HEIDELBERG | ensemble aisthesis

Leitung: Walter Nußbaum

Programm

Werke von José María Sánchez-Verdú, Josquin des Préz, Manuel Cardoso und Tomás Luis de Victoria

Über die Veranstaltung

20.15 Uhr Gespräch mit dem Komponisten Jose Maria Sánchez-Verdú in der Peterskirche

Die Schwetzinger Festspiele und der Heidelberger Frühling geben sich alljährlich die sprichwörtliche Klinke in die Hand: Wenn der Frühling endet, beginnt Schwetzingen. Dieses imposante Festivalkontinuum möchten wir stärker erfahrbar machen. Bei den Schwetzinger Festspielen wird 2018 ein neues Bühnenwerk des spanischen Komponisten Jose Maria Sanchez-Verdu uraufgeführt: ARGO (Dramma in musica). Wir bauen eine Brücke dorthin mit diesem Porträtkonzert. Sanchez-Verdu ist ein Komponist, der vielfach aus der Musikgeschichte, gerade aus der Alten Musik der iberischen Halbinsel, Inspirationen bezieht. Das Klangforum Heidelberg kontrastiert deshalb Sanchez-Verdus Werke mit den Alten Meistern Spaniens und Portugals: Victoria und Cardoso.

In Kooperation mit den SWR Schwetzinger Festspielen und dem Experimentalstudio des SWR

Veranstalter: heidelberger frühling

Eine Veranstaltung des
In Kooperation mit
In Kooperation mit
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Klangräume - Stadt
In der ehemaligen Highschool auf den Konversionsflächen in Heidelberg

 
  • ensemble aisthesis

Leitung: Walter Nußbaum

Kein Konzertieren ohne Raum: im Programm Klangräume - Stadt konfrontiert und positioniert das KlangForum Heidelberg Kompositionen verschiedener Epochen und Stile, denen besondere räumliche Differenzierung von Musik eigen ist.

So begegnen sich Hauptwerke zweier der bedeutendsten lebenden Komponisten, nämlich das Anti-Klavierkonzert "... quasi una Fantasia ..." von György Kurtág (*1926) und die - die eigene Räumlichkeit geradezu thematisierenden - "Concertini" (2005) von Helmut Lachenmann (*1935). Beide gelten schon heute als Schlüsselwerke des 21. Jahrhunderts und werden stimmig ergänzt durch Guo Wenjings räumlich-rituelles "Drama" (2003) für drei Schlagwerker sowie die Uraufführung einer Hommage an Bernd Alois Zimmermann. 

Die Instrumentalbesetzungen von sowohl Lachenmanns "Concertini" wie Kurtágs "Quasi una fantasia" und Guo Wenjings "Drama" bestehen aus ungewöhnlich zusammengestellten, solistischen Teilgruppen - in Barock und Klassik auch als "Concertini" bekannt, von denen sich das Publikum umgeben findet. Eine historische wie räumliche Perspektive entsteht durch eigens von Andrew Digby für die Konzerträume des Projekts Klangräume - Stadt neu instrumentierte Canzonen von Giovanni Gabrieli - Zeugnisse der frühen venezianischen Mehrchörigkeit um 1600, mit der sich Helmut Lachenmann u.a. während seiner Studien bei Luigi Nono intensiv auseinandergesetzt hat.

Helmut Lachenmann selbst wird in die "Concertini" und einführen, darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen und mit dem Institut für Sinologie der Universität Heidelberg, aber auch mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Heidelberg sowie dem Kulturamt der Stadt Mannheim aufgenommen.

Veranstalter: KlangForum Heidelberg e.V.