Andrew Munn
Bass
Der Bassist Andrew Munn gestaltet und co-entwickelt Opern, Kammermusik, Oratorien, Performances und multidisziplinäre Kunst. Er studierte an der Juilliard School und am Bard College Conservatory und ist affiliierter Künstler der Queen Elisabeth Music Chapel. Er singt Uraufführungen und Hauptpartien auf Bühnen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall, der Deutschen Oper Berlin, der Shanghai Concert Hall und dem Salzburger Landestheater – in einem Repertoire, das vom Basssolisten in Verdis Requiem bis zu Uraufführungen von Chaya Czernowin (Heart Chamber, Deutsche Oper Berlin) reicht.
Von 2008 bis 2014 lebte Andrew in den Bergen Zentral-Appalachias und arbeitete dort als führender Organisator in Bewegungen für Umwelt- und soziale Gerechtigkeit. Angezogen von der intimen Intensität des Liedrepertoires hat er sich zu einem gefragten Interpreten von Schuberts Winterreise (Tanglewood, 2026) und Schostakowitschs Suite über Verse von Michelangelo (Ungarische Staatsoper, 2024) entwickelt. Er brachte Berlin Verses, seine Bearbeitungen von Hanns Eisler und Bertolt Brechts Hollywooder Liederbuch, beim von Dietrich Henschel kuratierten LiedFest Berlin–Oxford zur Uraufführung. Für dieses Projekt war er eingeladener Künstler der Akademie der Künste Berlin sowie der Reihe Re-Imagining the Lied im Haus für Poesie.
Andrew Munn wird erstmals 2026 bei der SCHOLA HEIDELBERG mitwirken.