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Konkrete Utopien I

1. Biennale für Neue Musik der Metropolregion Rhein-Neckar

Feierabendhaus der BASF

Konkrete Utopien
Konkrete Utopien

Die 1. Biennale für Neue Musik der Metropolregion Rhein-Neckar „Konkrete Utopien“ findet im Sommer 2021 in den Städten Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen statt.

Auf dem Programm stehen zwölf Uraufführungen, eine Erstaufführung sowie ein Begleitprogramm aus Vorträgen, Workshops, einem Kompositionswettbewerb und Vermittlungsformaten.

Kunst, Musik und Philosophie leisten, nicht weniger als Industrie und Handel, einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur Identität der Rhein-Neckar-Region. Die Kultur an Rhein und Neckar sorgt aber für weit mehr als prall gefüllte Veranstaltungskalender. Sie setzt Kräfte frei, die helfen, sich mit essenziellen Fragen der Gesellschaft und des Miteinanders auseinanderzusetzen.

Diesem Gedanken folgend haben sich die Musikschaffenden der Region vernetzt und die Idee einer Biennale für Neue Musik entwickelt.

Ein thematischer Orientierungspunkt schafft den Bezug zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Im Zentrum der inhaltlichen Planung steht jeweils ein „Kind“ der Region aus dem Bereich der Philosophie, Literatur oder Wissenschaft. Die ausgewählten oder in Auftrag gegebenen Werke nähern sich dieser Gedankenwelt mit klanglichen und musikalisch-dramaturgischen Mitteln. Dieser scheinbare Umweg ermöglicht den direkten Zugang zur Gegenwart und setzt die Musik in Beziehung zum Anspruch der gesellschaftlichen Relevanz und Mitgestaltung gemeinsamer Zukunft.

Die erste Durchführung nimmt Bezug auf den 1885 in Ludwigshafen geborenen Philosophen Ernst Bloch. Für Bloch lag die Wurzel des Neuen und die der Utopie immer in der Erneuerung der Wahrnehmung. In diesem Sinne beginnt die "Musik als Utopie" im Hören selbst - im neuen Hören des Alten wie in der Ahnung des noch Ungehörten.

Veranstalter: KlangForum Heidelberg e. V.

Gefördert durch "Kultur trotz Abstand" vom
Auftragskompositionen von Robin Hoffmann und Stefan Pohlit gefördert durch die
Auftragskomposition von Erik Oña gefördert durch die
Die BIENNALE wird gefördert durch die