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Philippe Leroux

Portraitkonzert

Sprengel Museum Hannover

Philipp Leroux

Philippe Leroux ist eine Hauptfigur der Musique-mixte-Bewegung in Frankreich. Über mehrere Jahre hat er Meisterwerke dieses Genres, in dem sich elektronische Musik und akustische Instrumente nahezu übergangslos mischen, komponiert, immer in enger Zusammenarbeit mit dem Pariser IRCAM. „Quid sit musicus?“, auf Deutsch „Was ist der Musiker?“, ist eine Frage, die der römische Theoretiker Boethius im 6. Jahrhundert stellte. In seinem gleichnamigen Stück für Vokalquartett, Gitarre, Cello und Live-Elektronik versucht Leroux darauf zu antworten, indem er die Musik des Mittelalters und zeitgenössische Literatur kreuzt, konfrontiert und vereint. 

Diese und weitere Werke von Philippe Leroux sind Musik von Guillaume de Machaut gegenübergestellt - gesungen vom Solistenensemble SCHOLA HEIDELBERG sowie gespielt von den Instrumentalisten des ensemble aisthesis unter Leitung von Walter Nußbaum. 

In einem Gespräch mit Björn Gottstein (Redakteur für Neue Musik des SWR und Intendant der Donaueschinger Musiktage) erläutert Leroux seine Arbeit.