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ZER-RIS-SEN Wenji: Auf der Suche nach Heimat
HebelHalle Heidelberg

Wenji
Wenji

»ZER-RIS-SEN. Wenji: Auf der Suche nach Heimat«
Europäische Erstaufführung

Kammeroper von Bun-Ching Lam
SCHOLA HEIDELBERG | ensemble aisthesis
Regie: Johann Diel | Bachelorarbeit
Musikalische Leitung: Walter Nußbaum
Ausstattung: Romy Rexheuser

Eine Koproduktion der ADK und des KlangForum Heidelberg e. V. , in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dem CATS—Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (Universität Heidelberg) und dem Konfuzius-Institut Heidelberg.

Premiere

17.07.2019 | 19:30 Uhr | Bühnenturm, ADK

Weitere Vorstellungen

18.07.2019 | 19:30 Uhr | Bühnenturm, ADK

20.07.2019 | 20:00 Uhr | HebelHalle Heidelberg

21.07.2019 | 18:00 Uhr | HebelHalle Heidelberg

Anlässlich der Eröffnung des Heidelberger CATS (Centrum für Asiawissenschaften und Transkulturelle Studie) kommt die Kammeroper »WENJI – Eighteen songs of a Nomad Flute«, der in Macau und Hong Kong aufgewachsenen Komponistin Bun-Ching Lam (New York / Paris) auf ein Libretto von Xu Ying zur Europäischen Erstaufführung.

Die Kammeroper erzählt die Geschichte der jungen Dichterin Cai Wenji, die in der Han-Zeit (2. Jhdt.) in der kosmopolitischen Kaiserstadt Chang’an (heute Xi’an) aufwächst, bevor sie von ›barbarischen Nomaden‹ in die Mongolei verschleppt wird. Als sie nach 12 Jahren in der Fremde von einem chinesischen Gesandten zurück in die ihr fremd gewordenen Heimat geholt werden soll, erlaubt ihr Mann, der Hunnenführer Zuoxian, die Rückkehr – wenn auch ohne die gemeinsamen Söhne. Kehrt Wenji in die Heimat zurück? Wo ist ihre Heimat?
Ihre Tragik liegt in der Zerrissenheit zwischen vergangenem Leben, der Suche nach Wurzeln in der Gegenwart und einer ungewissen Zukunft. Als sie die Nomaden verlassen soll, singt Wenji: »Alone I go home without the children, when I arrive I miss home every Day,« und dann weiter auf Chinesisch »仰天長嘆,哭無淚« – und ich schaue hoch zum Himmel, seufze laut und weine, tränenlos.«

Cai Wenji 蔡文姬 (177-250) ist eine historische Figur, Dichterin und Komponistin. Ihre »Eighteen Songs of a Nomad Flute« (»18 Gedichte zur Nomadenflöte«) sind Ausdruck von Isolation und Heimweh.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Sinologie (CATS, Universität Heidelberg) und dem Konfuzius-Institut Heidelberg, und erstmals in Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Ludwigsburg) und in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, begeben sich die MusikerInnen der SCHOLA HEIDELBERG und des ensemble aisthesis abermals in transkulturelles Neuland und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit renommierten Gästen, die  chinesische Instrumenten und Musikstile mitbringen.

Eine Koproduktion mit der
In Zusammenarbeit mit dem
der
und dem
Eine Veranstaltung im Rahmen der Eröffnung des