Diskographie

Ethica

Dániel Péter Biró

Ethica CD - Dániel Péter Biró
Ethica

NEU ERSCHIENEN: Ethica

"Musik oder Philosophie? Scholium Secundum ist dem Titel nach nur eine erklärende „Anmerkung“ zu dieser Frage, eine Fußnote Am Fuße, am Urgrund des Erkennens befinden wir uns tatsächlich, wenn wir Spinozas zitierten und vertonten Überlegungen folgen. ... Spinozas Frage nach dem Erkennen ist eine musikalische geworden." (Lydia Jeschke, Geflüsterte Erkenntnis im Booklet der CD)

Ethica - Kompositionszyklus nach Spinoza von Dániel Péter Biró, bestehend aus Scholium Secundum (erweiterte Version 2018-2022) und Nulla Res Singularis (revidierte Version 2022).

Nulla Res Singularis wurde im Auftrag des KlangForum Heidelberg für die SCHOLA HEIDELBERG und das ensemble aisthesis geschrieben. Die Komposition basiert auf einem Text von Baruch de Spinoza (1642-1677) und wurde zuerst beim Festival DIKTATUREN des KlangForum Heidelberg 2017 aufgeführt, später auch noch u.a. in den USA und in Canada.

Scholium Secundum wurde in erster Fassung 2018 beim Symposium „Was ist Geist?“ der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft in Basel ebenfalls von Walter Nußbaum uraufgeführt.

Der Gesamtzyklus Ethica erklang zum ersten Mal 2022 in Basel.

"In Den Haag lebte ich unweit von Spinozas Grabstätte und Wohnort: Obwohl Spinoza einer der größten Philosophen des 17. Jahrhunderts war, wurde er aus der portugiesischen Synagoge in Amsterdam verbannt, weil seine Ansichten über Gott und die Natur für die damalige Zeit zu radikal waren. In seinem philosophischen Traktat Ethik versuchte Spinoza, eine neue Art von Theologie vorzustellen, die unabhängig von organisierter Religion war ... . Da Spinoza seine Ethik zu Lebzeiten nicht veröffentlichen und am jüdischen Leben teilnehmen konnte, war er gezwungen, ein Leben "außerhalb" der offiziellen Kultur seiner Zeit zu führen. Er ging ins innere Exil. ...
Auch wenn Spinoza seine Werke zu Lebzeiten nicht veröffentlichen konnte, spendet uns seine tiefgründige Denkweise in unserer Zeit der politischen Unterdrückung noch immer Hoffnung und Trost." (Dániel Péter Biró im Booklet)

Die Aufnahmen fanden vom 26.Februar bis 2. März 2024 in der Universität Bergen (Norwegen) statt, wo der Komponist seit 2018 als Professor lehrt.

Ausführende sind die SCHOLA HEIDELBERG mit Sarah M. Newman (Sopran), Peyee Chen (Mezzo), Barbara Ostertag (Alt), Luciano Lodi (Bariton) und Martin Backhaus (Bass) sowie das ensemble aisthesis mit Moritz Ter-Nedden und Jacobo Hernández Enríquez (Violinen), Kirstin Maria Pientka (Viola), Jessica Kuhn und Ralph-Raimund Krause (Violoncelli), an der Einstudierung/Einrichtung war Ekkehard Windrich beteiligt, die Musikalische Leitung hatte Walter Nußbaum.

Die nun - wie schon "Eros und Gewalt" (2024) - beim Leipziger Label GENUIN erschienene CD ist (hier bei uns) zum Preis von 20.- erhältlich.

    Kaufbetrag: 20,00 €